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21.11.2017 : 9:11 : +0100
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Wehrleitung

Roy Dämmig
Klingenberger Straße 1
09623 Frauenstein

Telefon: 037326 89796
Mobil (FFW): 0172 3796449

Feuerwehr Kleinbobritzsch in der Historie

Aus einer Pflichtfeuerwehr wurde am 9. Februar 1950 die Freiwillige Feuerwehr Kleinbobritzsch gegründet. Mit dabei: 18 aktive und 22 passive Kameraden.

Wehrleiter
bis 1952: Kamerad Herbert Weichelt
bis 1994: Kamerad Kurt Liebscher - übte die Tätigkeit 42 Jahre und 7 Tage aus
bis 2004: Kamerad Jürgen Weichelt
bis 2012: Kamerad Matthias Dämmig
seit 2012: Kamerad Roy Dämmig

Der 1965 gegründeten Frauengruppe gehörten bis zu 15 Kameradinnen an. Derzeit besteht sie aus 4 aktiven Kameradinnen.

Mitglieder

Kameraden der FFW Kleinbobritzsch 2002

Stärke der Wehr zum 25-jährigen Bestehen im Jahr 1975
51 aktive und 35 passive Kameraden,
1999 wurde eine Alters- u. Ehrenabteilung gegründet.

aktuelle Mitgliederzahl der FFW Kleinbobritzsch
17 aktive, davon 4 Kameradinnen
Alters- und Ehrenabteilung: 16 Kameraden, davon 1 Kameradin
Ehrenmitglieder: 1
Passive Kameraden: 16

Handdruckspritze - Der größte Schatz

1884 von der Fa. Wilhelm Lippert aus Chemnitz mit der Nr. 716 gebaut und Eigentum der Gemeinde Kleinbobritzsch. Laut Chronik war zwar eine veraltete Spritze vorhanden, diese genügte den Anforderungen aber nicht mehr. Da in Kleinbobritzsch nur eine Pflichtfeuerwehr bestand, wurden die männlichen Personen im Alter von 18 – 60 Jahren verpflichtet, sich bei Feueralarm am Geräteschuppen einzufinden und auszurücken. Auch Bauern mit ihren Pferden wurden verpflichtet. Sie mussten die Handdruckspritze einspannen und zum Einsatzort fahren.

Eingesetzt wurde die Spritze in den Jahren 1929, 1943 und 1940 bei Bränden, die durch Blitzschlag verursacht wurden. Außerdem war sie 1936 beim Brand des "Goldenen Löwen" in Frauenstein im Einsatz. Der Wehrleiter wurde damals Spritzenmeister genannt und es wurde ein monatliches "Schuhgeld" gezahlt.

Bis 1951 stand die Handdruckspritze im Dienst der Wehr. Mehrfach wurde die Feuerwehr danach aufgefordert, wegen des Buntmetalls die Spritze zu verschrotten. Ältere Kameraden haben sie an verschiedenen Standorten versteckt. Zum Heimatfest 1956 wurde sie erstmals wieder vorgeführt. Nach Gründung der LPG dient sie als normale "Wasserpumpe". 1988 zum Kreisfeuerwehrfest wurde sie wieder aufpoliert und fuhr im Festumzug mit. Mitte der 90-iger Jahre wurde sie betriebsbereit restauriert.