Die Frauensteiner Burg gehört zu Deutschlands schönsten und größten Burgruinen. Sie ist das Wahrzeichen des Ortes und weithin sichtbar.
Die Burg wurde um 1200 erbaut, nur wenige Jahrzehnte nachdem 1168 bei Freiberg das erste Silber gefunden worden war. Die Wehranlage diente zu dieser Zeit der Sicherung der herrschaftlichen Landnahme und der Wege über das Gebirge.
Aus ihrer über 800jährigen Geschichte ist u.a. der Dicke Merten erhalten, ein trutziger Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert sowie die 1,50 m starke Ringmauer, in die sich mehrere Türme einfügten. Vom Leben innerhalb der Burgmauer zeugen noch teilweise erhaltene Räume wie Küche, Keller, mehrere Gewölbe, Burgkapelle, Gefängnis und zwei "Stuben".
Die Burgruine Frauenstein kann von Mai bis Oktober täglich in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr besichtigt werden.
Im Rahmen des 15. Mittelsächsischen Kultursommers fand am 05.07. in der Burgruine Frauenstein wieder die beliebte "Musik, Licht und Steine"- Veranstaltung statt.
In diesem Jahr erlebten die Besucher einen ereignisreichen Abend rund um die Belagerung der Burg Frauenstein um 1438.
Der feurige Schlusspunkt dieses Spektakels wurde mit einer atemberaubenden Feuerperformance gesetzt.
Mit dabei waren:
als Darsteller:
Thomas Meyer als Kurfürst von Sachsen.
Norbert Hein als Burggraf Heinrich von Plauen,
Julia Schmieder (eine Gymnasiastin aus Freiberg) als Hoffräulein des Kurfürsten
Musiker:
die Bläser "Historic Quartett" aus Tschechien und das "Trommelprojekt Querschlag" aus Niederlungwitz,
Feuerperformance "Les vario mundi" Sachsen/Österreich,
Chor "Sängergemeinschaft Burgberg" aus Lichtenberg, Ltng. Herr Michael Albrecht
Hier einige Impressionen, die von Herrn Möbius aus Frauenstein aufgenommen und uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurden.
Dank auch dem Miskus, in Person von Frau Herberger und Herrn Hein für Ihr Engagement in Frauenstein.