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31.7.2010 : 10:29 : +0200

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Ein halbes tausend Besucher auf der Burg

Alljährlich findet Anfang Dezember auf dem Frauensteiner Markt der Weihnachtsmarkt statt. Zahlreiche Stände laden zum Essen, Trinken, Anschauen und Einkaufen ein. Doch dieses Jahr gab der Förderverein Burg Frauenstein am 5. Dezember ein Debüt: Der erste Weihnachtsmarkt auf der Burgruine! Schon vor der Eröffnung 18 Uhr mußten zahlreiche Besucher, die gerne schon auf die Burg wollten, vertröstet werden. 18 Uhr kam der "Dicke Merten" (Thomas Meyer) als Herold auf den Markt, rührte die Trommel und rief auf, ihm auf die Burg zu folgen. Viele hatten sich im Spielwarengeschäft Ebert Lampions gekauft, um den Weg auf die Burg zu erhellen. Um den "Dicken Merten" versammelten sich viele Besucher, die dann von der Burg, erstmals im Winter, Besitz nahmen. Ungefähr 500 Frauensteiner und Gäste zogen hinter dem Herold her. Er und das Kräuterweib Wilma unterhielten die Besucher unterhalb der Burg mit kurzweiligen Spielen und Gesprächen.  Symbolisch wurde mit Feuer der Stern von Frauenstein entzündet. Dann zog ein kaum enden wollender Strom an Besuchern auf den inneren Burghof. Stimmungsvolle Feuer beleuchteten den dunklen Weg zur angestrahlten Burgruine. Niemand, am allerwenigsten der Veranstalter Förderverein Burg Frauenstein selbst, hatte mit so vielen Gästen gerechnet! Auf dem Burghof wurden Bratwurst und Glühwein feilgeboten, Fladenbrote gebacken, Hufeisen geworfen, im Turm unterhielt Thomas Meyer die Gäste und der Turm Dicker Merten lud zum Erklimmen ein. Es kam gerade bei den Eßständen zu Wartezeiten, da alle von dem großartigen Interesse der vielen Besucher an dem ersten Weihnachtsmarkt auf der Burg überrascht waren. Perfekt zu dieser romantischen Stimmung auf der Burg paßte der einsetzende Schneefall. Zwei Stunden tummelten sich die Gäste auf der Burg.

Für das große Interesse aller Gäste dankt der Förderverein. Damit wurde wieder ein Stein dazu gelegt, daß die Burg in öffentlichem Besitz bleibt. Jedem Besucher gebührt dafür Dank. Wenn Sie dies unterstützen wollen, treten Sie dem Förderverein bei oder unterstützen Sie ihn mit einer kleinen Spende, wenn Sie möchten. Die nächsten Veranstaltungen auf der Burg sind schon geplant. Wir unterrichten Sie darüber.

Und bitte merken Sie sich vor: Nächstes Jahr Anfang Dezember auf der Burg zum Weihnachtsmarkt!

05.12.09 Vorweihnachtliche Geschichten sowie Erlebnisse im Lichterschein und dem mittelalterlichen Ambiente unserer Burg oder "Stern im Erzgebirge, der dritte".

Der "dicke Merten" alias Thomas Meyer mit unserer Schatzmeisterin Ulrike Hentschel kurz vor Beginn unserer ersten Veranstaltung.
Mehrere hundert Besucher des Frauensteiner Weihnachtsmarktes warten auf das erklingen der Kirchturmuhr, als Startzeichen.
Der Lampionzug setzt sich pünktlich in Bewegung.
Mit Trommelbegleitung wird die Burganlage erstmals zum ersten Advent für Gäste geöffnet.
"Kräuterweib Wilma" entzündet das erste Feuer.
Viele der Gäste aus nah und fern helfen uns den "dritten" Stern im Erzgebirge zum leuchten zu bringen.
Es ist vollbracht. Der dritte Stern von Frauenstein leuchtet im mittelalterlichen Ambiente unserer Burg.
"Kreuterweib Wilma" und "der Dicke Merten" begrüßen die Gäste mit einem kurzen Schneeschauer und laden für das weitere Fest auf die obere Burg ein.
Langsam füllt sich der Burghof, später war kaum noch ein durchkommen möglich. Mit soviel Interesse an unserer Burg haben wir bei weitem nicht gerechnet.
Überall auf der Burg standen wärmende Feuer mit faszinierender Optik.
Selbst im Inneren der Burg war kaum ein durchkommen. Um in die Kellergewölbe zur "Kräuterfrau Wilma" zu kommen muste mancher Besucher schon einen kleinen Stau hinnehmen.
Und wer sich im Burghof zur "Küche" durchringen wollte, mußte leider etwas länger warten. Auf soviele gutgelaunte Gäste waren wir einfach nicht eingestellt. Sorry!
Unser Jan Pieter zeigte den Gästen wie einfach Fladen herzustellen sind.
Bezauberndes Licht setzte überall auf der Burg Gäste in erstaunen.
"Der dicke Merten" alias Thomas Meyer sorgte für mittelalterliche Unterhaltung.
Und seine Zuschauer lauschten gespannt.
Nach den meisten Vorstellungen vom "Dicken Merten" war der Burghof wieder überfüllt.
Nach wenigen Minuten wurde die Vorstellung fortgesetzt und im Burghof wurde es erträglicher.
Nach dem unsere Feuer langsam durchbrennen, lassen auch die Besucherzahlen langsam nach.
Nicht so beim "Dicken Merten" jetzt legt er erst richtig los.
Unterstützt vom "Kräuterweib Wilma"...
...waren selbst Schildkröten seiner nicht sicher.
Am Ende der Vorstellung bedankte sich der "dicke Merten" bei allen Besuchern und lud zum baldigen Feste wieder ein.
Zum Schluß bließ der Wind so kräftig, dass mir diese letzte Aufnahme leider verwackelte. Der Funkenflug aber war besonders beeindruckend.