Bergbaugeschichte
Ein wesentliches Betätigungsfeld sieht der Kulturverein in der Aufarbeitung der Bergbaugeschichte in und um Frauenstein. Wir verstehen uns dabei als ein Bindeglied zwischen den Bergbauzentren FREIBERG und ALTENBERG in der "Montanregion Erzgebirge".
Sichtbares Zeugnis dafür ist die "Alte Silberwäsche", ein Pochwerk und eine Erzwäsche im Gimmlitztal zwischen der ehem. Ratsmühle und der B171.
Die Erzwäsche verarbeitete vor allem das Erzgestein der bedeutendsten Gruben der Region "Friedrich August" und "Friedrich Christoph", die sich auf der Flur von Reichenau befanden.
Mit Fördermitteln von "LEADER plus", mit Unterstützung der ARGE und durch unzählige Stunden freiwilliger Arbeit von Vereinsmitgliedern wurden die "Reste" der Erzwäsche freigelegt und z.T. rekonstruiert.
Das war die Ausgangslage 2003 mit den völlig überwucherten "Resten" der Anlage:
die ersten Arbeiten
Beräumen, das Gelände säubern und die wenigen Reste freilegen.
Danach begann Schritt für Schritt die Rekonstruktion der Mauern und der Radstube

Das Ergebnis

der über 4 Jahre andauernden Arbeit kann sich sehen lassen:
Die rekonstruierte Radstube
Vereinsmitglieder an einem der freigelegten Fundamente eines Pochwerkes

- Foto Dr. Ernst

- Foto: Dr. Wetzel
Zahlreiche Besucher machen sich mit der Bergbaugeschichte vertraut:
Seit 2007 haben über 200 Besucher an geführten Wanderungen zur ?Silberwäsche? teilgenommen.
Unser Angebot
Geführte Wanderungen (ca. 2 bis 5 Std.)
zur Bergbaugeschichte der Region Frauenstein/Reichenau




